7.5.17

Lauter Gewinnerinnen.

Garantiert echt und kein Trickfilm: Die Taufe meines Patensohnes. Damit er auch die Liebe zum Animierten lernt, gibt es bald die erste Ghibli-Box!


Schnell mal auf die Vorspultaste drücken und schon sitzen Rita, das Reisehörnchen, und ich wieder im Kino bei der Preisverleihung.


Auch dieses Jahr stiften wir den FANtastischen Preis.


Und die Gewinnerin ist...


Jennifer Zheng für ihren wunderbaren Film "Tough".

"Unser Preisträgerfilm sprengt die Grenzen zwischen Generationen und Nationen auf geradlinige Art. Die kulturelle Identität einer Familie ist stetig im Wandel und so kann jeder Mensch seine individuelle Definition von Heimat entwerfen. Wir gratulieren unserer Preisträgerin dazu, heute Abend Mitglied unserer Animation Family zu werden."


Nochmal großer Fototermin mit Jennifer und Herrn Lumpp.


Der Preis der anderen Jury für Young Animation geht an "Happy End" von Jan Saska. Den Grand Prix nimmt Marta Pajek für "Impossible Figures and Other Stories II" nach Hause - darauf stoßen sie, Jennifer und ich nur zu gerne an!

6.5.17

Time to say Ade.

Hykade vor dem neuen Schloss, besser kann der Trickfilmtag nicht anfangen!


Keine Sorge, ich habe nicht angefangen, mit einem Tablet Fotos zu machen.


Vielmehr fange ich auf der "Wall of Animation" beim Breuninger kleine Trixis ein.


Nach dieser ungeheuren Anstrengung müssen erst mal Maultaschen und Gewürztraminer beim Stetter her!


Eine Ära geht zu Ende. Der kaufmännische Geschäftsführer, Dietmar Lumpp, wird heute Abend verabschiedet. Herzwarme Reden und feuchte Augen inklusive.


Das letzte Programm im Internationalen Wettbewerb bricht an: "The Gap" von Patrick Vandebroeck zeigt Mut zur Lücke, Daniel Greaves ist mit seiner "Big Bag" auf dem Weg in den Urlaub und über "How to have a romatic date" von Joost Lieuwma kichert das Kino noch mehrere Minuten nach.

5.5.17

Signora Dorothea findet das Glück.

Rita, das Reisehörnchen, hat bereits mit den Trickfilm-Piraten angebandelt.


Heute ist schon die Sitzung der FANtastischen Jury, wo wir an- und aufgeregt diskutieren, wer unser neues Animation Family-Mitglied wird.


Lange Gesichter sind ganz und gar nicht angebracht, machen aber Spaß!


Dieses Jahr ist die Game Zone im Kunstgebäude auf sagenhaften 2000 qm vertreten - da passt auch "The Long March" Feng Mengbo hin, der normalerweise im MoMA wohnt.


An der "Painstation" von //////////fur//// tut Verlieren richtig weh.


"Nimm Dir besser einen Anwalt" - oweh, warum nur?


Sicher nicht, weil ich nette ältere Herren belästige. Dieser hier ist übrigens Bruno Bozetto, der mir hier einen kleinen Signor Rossi zeichnet. Hier wird gerade ein Kindheitstraum wahr!


Ach ja, da war noch was - Filme! "Nachtstück" von Anne Breymann besticht durch Technik, Idee und traumschöne Umsetzung und Chadi Aoun lässt in "Silence" Menschen gegen die Diktatur antanzen. Dann ist's auch schon Zeit für das allabendliche Feschtle!

4.5.17

Buddeln in virtuellen Welten

Jedes Mal blutet mir das Stuttgarter Herz, wenn ich an den schrecklichen Bohrungen von S21 vorbeigehe. Normalerweise vermeide ich dies, aber heute muss ich dringend ins Planetarium, denn dort spricht Alex Bonami über die "Ghost in the Shell Virtual Reality Experience".


Manche Entscheidungen sind wirklich schwer. Doch wir entscheiden uns für Wissen und sind ziemlich geplättet, was da in der Planetariumskuppel vor sich geht.


Zwischendurch: Filme! "Advice to the young artist" von Daniella Shuhmann sollte man zweimal ansehen und "I'd rather eat a kid" von Anne-Marie Balay macht Appetit auf Hülsenfrüchte...

Zunehmend viel Spaß habe ich an dieser ganzen VR-Geschichte. Hier verfolge ich ein kleines Eichhörnchen im "Heart of the Forest".


Sven hingegen schindet sich auf dem Laufband mit der virtuellen Rettung der Welt und wird dabei sogar für's Radio interviewt.


Nun aber hinaus in die Sonne!


May the 4th be with you!


Ach ja, Filme! Young Animation ist heute haarig - bei "Bond" von Judit Wunder gibt es viele Katzen, die Schüler in "Cats School" von Dahee Jin lernen nicht nur Gutes, "Scent of Geranium" von Nagmeh Farzaneh beschreibt das Leben in der Fremde und "Pussy" von Renata Gasiorowska ist ein schöner Abschluss, bevor es in den Internationalen Wettbewerb zu "Branded Dreams" von Studio Smack geht.

3.5.17

Doppelspaß mit Doppelpass

Der Film-Marathontag beginnt auf Sven's Sofa. Bei Young Animation gibt es mörderischen Tango, "Arzena Velenifera" von Ludovica Ottaviani, Anna Sireci und Maria Testa und sogar 3D-Computeranimation stört mich nicht bei "La Parfumerie de Mr. Pompone" von Axel de Laforrest.


Dank Doppelpass steht doppelter Spaß auf dem Programm - auf zur FMX!


Diese Brillen werden bald Alltag sein - einfach ein Smartphone in die Halterung klemmen und ab in virtuelle Welten, hier nach Koshu.


Hier erforsche ich gerade die Lounge auf dem Rücken eines gigantischen blauen Elefanten.


Zurück in 2D trumpft Young Animation richtig auf: "Grounded" von Lucas Durkheim erzählt in schönen Bildern vom Krieg, Alexander Dietrich und Joahnnes Flick lassen in "Shine" Glühhörnchen funkeln, "La Table" von Eugène Boitsov wird dekonstruiert und bei "Hold Me" frage ich mich, was in dem Hirn von Renee Zhan vorgeht.


Im Internationalen Wettbewerb sitzen wir heute ganz vorne. Was nicht mal so schlecht ist, denn so sehen wir Bill Plympton aus der Nähe! Auch hier sind mächtig gute Filme am Start: "Connect" von Hi-Jeong So bringt Steine ins Rollen, Studio Seufz entführt mich in die "Fields of Rape" und "Ayny" von Ahmad Saleh wird in meine Liste der allerbesten Filme der letzten 21 Jahre aufgenommen. Den Studenten-Oskar gab es vollkommen zu Recht und ich hoffe, noch viel mehr von Ahmad zu sehen!


2.5.17

Klar zum Entern!

Endlich wieder eine Woche normale Menschen. Dieses Jahr habe ich sogar einen Vollzugang zur FMX abgestaubt.


Und drin sind wir!


Zeitsprung zum Abend, wo wir als FANtastische Jury erst mal einen Fototermin haben - wir schaffen es sogar in den Tagestrailer! Die Filmpiraten sind klar zum Entern der Trickfilmwelt!


Im ersten internationalen Wettbewerb lache ich über das verfressene "Common Chameleon" von Tomer Eshed (dessen Flamingo schon seit ein paar Jahren in meinem Flur wohnt), bewundere den poetischen Umgang von Franck Dion mit Demenz in "The Head Vanishes" und befürchte, dass mich die "Dead Horses" von Marc Riba und Anna Solanas in meine Träume verfolgen werden.


Da hilft nur eines: feines Feschtle und zu nachtschlafender Zeit nach Hause!


1.5.17

Farbenfrohe Vorbereitung.

Den Tag der Arbeit verbringe ich mit Kleidungsauswahl für die animierteste Woche des Jahres.


30.4.17

Just kiss!

Übermorgen geht es looooooos!


29.4.17

Kleinkunst am Karlstor.

Wer Eichhorn heißt, macht sich gleich sehr interessant für uns. Heute Abend im Karlstorbahnhof: "Pigor singt. Benedikt Eichhorn muss begleiten."


27.4.17

Hungerhörnchen.

Diese kleine Hörnchen ist besonders verfressen - kaum ist die Futtersäule leer, wird der Meisenknödel geplündert.


Dabei zeigt es erstaunliche Akrobatikkünste!


17.4.17

Rumtrödeln in Randgebieten.

Unser Tag beginnt in einem lustigen Goten-Laden, wo es jede Menge spaßige Anstecker gibt.


Modernste Technik in schönstem Sozialismusschick.


Leider hat das alte See-Gefängnis Patarei nicht nur montags, sondern für immer geschlossen.


Wenn wir schon mal da sind, schauen wir mal kurz bei nuku film rein.


Ebenfalls um die Ecke und so ganz anders: der russische Straßenmarkt.


Typisch estlöndisch: Kama. Getreideschrot mit Dickmilch. Schmeckt besser als es klingt!


Wie immer ist der Urlaub viel zu schnell vorbei... dafür hat Rita, das Reisehörnchen, eine neue Freundin gefunden! Charmant auch der Sitzbezug in traditionellem Muster.


Alles richtig gemacht - Ostern bei blitzblauem Himmel in einer entspannt-spannenden Metropole statt Nieselmieswetter daheim!


16.4.17

Raus auf's Land.

Der Osterhase hat mir Schokolade ins Nest gelegt, aber nicht irgendeine, sondern die sagenumwobene Einhorn-Schokolade von Ritter Sport.


Das Okkupationsmuseum besticht schon von außen durch wunderbare Architektur.


Der Widerstand hat in Estland viele verschiedene Formen gehabt - hier Briefmarken mit den politischen Gefangenen Mart Niklus und Jüri Kukk.


Woran merkt man, dass man alt ist? Wenn bei Alltagsgegenständen - einer Telefonzelle - eine genaue Beschreibung hängt, um was es sich handelt und wie dieses Relikt aus der Steinzeit zu bedienen ist.


Mit diesem Protest-T-Shirt wurde für die Freilassung von Enn Tarto demonstriert.


Widerstand am Mantelkragen.


Leider ist Freiheit auch heute keine Selbstverständlichkeit.


Nun aber raus an die frische Luft nach Pirita!


Bei lausiger Kälte haben wir das verfallene Kloster ganz für uns.


Wo wir schon mal draußen sind aus der Stadt geht es auch hinaus ans Meer.


Da drüben ist schon Finnland!


Leider ist hier kulinarische Steppe.


Also ab in den Supermarkt, wo es fast wie im Museum für Moderne Kunst zugeht.


Am liebsten würde ich bergeweise Hörnchenschokolade einbunkern - doch leider passt maximal ein Tütchen in unser Gepäck.


Glänzende Aussichten im Von Krahli Aed.


Sieht fast aus wie der Osterhase: Zander aus dem Peipsi-See mit Rote-Beete-Sauce auf rotem Reis.